Jobverlust? Dir wurde gekündigt? Ja, wie geil ist das denn????

(c) Jeanette Dietl www.fotolia.de

Manchmal ist es wirklich ein Superglück für einen Arbeitnehmer, wenn ihm sein Arbeitgeber kündigt.  

Warum?

Na, weil er jetzt endlich in der Situation bist, sein Leben selbst in die Hand nehmen zu müssen.

 

 

In meiner Zeit als Bezirksdirektor einer großen Versicherungsgesellschaft hatte ich es mit Versicherungsmaklern zu tun. Viele von ihnen waren ehemals so genannte „HGB 84er“, also versicherungsgebundene Vermittler nach § 84 HGB. Nach ihrer Kündigung beim Versicherer verloren sie so ziemlich alle ihre Kunden und musste ganz von vorne beginnen.

 

Nach einigen Anfangsschwierigkeiten haben sie den Job als Versicherungsmakler angenommen und festgestellt, dass sie sich darin absolut verwirklichen konnten und ungeahnte Chancen hatten. Jeder der Betroffenen sagte zu mir: „Herr Koch, wenn ich gewusst hätte, wie erfüllend eine Selbstständigkeit als Versicherungsmakler ist, wäre ich viele Jahre früher in diese Selbstständigkeit gewechselt.

 

Ich will hier keine Werbung für den Beruf Versicherungsmakler machen, aber eines habe ich gelernt: Egal wie es kommt, es gibt immer Licht am Ende des Tunnels.

 

  

Was sagte Martin Luther einst:

 

„Wenn nicht passiert, was wir wollen,

dann wird passieren, was besser ist!“

 

 

 Ein Freund von mir hat über 30 Jahre lang in einer Kieler Maschinenfabrik auf dem Prüfstand die auszuliefernden Maschinen geprüft. Dann wurde sein Unternehmen nach China verkauft und er hätte in eine fremde Stadt verziehen müssen. Eine Welt brach für ihn zusammen, denn er war bereits über 50 Jahre alt. Dann nahm er seine Abfindung, kaufte sich einen so genannten „Food Truck“ und machte sich mit einem fahrenden Pulled-Pork-Truck selbstständig. Heute freut er sich über seine Selbstständigkeit und trauert seinem alten Job nicht mehr nach.

 

Wenn Du es Dir in Deinem Job bequem gemacht hast und glaubst, dass Du bis zum Ende Deiner (Arbeits-)Tage keine Anstrengungen mehr unternehmen musst, ihn zu behalten, dann irrst Du Dich gewaltig. Um erfolgreich zu sein, musst Du bis zum letzten Tage für Deine Sache kämpfen. Die musst Dich stets qualifizieren und weiterbilden, nach neuen Möglichkeiten Ausschau halten und darauf vorbereitet sein, dass Dein Unternehmen gerade in unseren globalisierten Zeiten in Deinem Ort die Tore schließt und nach China geht. Beispiele gibt es unzählige und es wird keine Rücksicht darauf genommen, ob Du schon 30 Jahre im Betrieb bist oder nicht.

 

Es war 1989 und ich war KFZ-Schadensachbearbeiter einer der größten deutschen Versicherungsgesellschaften. Ich war damals 29 Jahre alt. Soeben hatte ich sowohl ein unangenehmes Gespräch mit einem Kunden, als auch mit meinem Chef. Ich saß an meinem Schreibtisch und dachte: „Ich bin jetzt 29 Jahre alt und muss diesen Job jetzt noch 31 Jahre lang machen. Das geht gar nicht. Also mache ich mich jetzt sofort an die Arbeit, mir einen neuen Job zu suchen!“. Nach drei Monaten hatte ich einen neuen Job, nach drei Jahren den nächsten und weitere zwei Jahre wieder einen neuen und danach habe ich mich als einer der ersten echten Internetunternehmer in Deutschland selbstständig gemacht. Mit einer einzigen Entscheidung am Schreibtisch hatte sich mein Leben von Grund auf geändert.

 

Seit diesem Tag im Jahr 1989 bis heute haben sich die Zeiten gewaltig geändert. Während früher die geburtenstarken Jahrgänge 1958 – 1964 auf den Arbeitsmarkt strömten und Lehrstellenknappheit herrschte, macht sich heute allerorts Fachkräftemangel als Folge der geburtenschwachen Jahrgänge bemerkbar. Dennoch bleiben Arbeitsstellen und Ausbildungsplätze unbesetzt, weil die wenigen Stellenbewerber unzureichende Qualitäten für den angebotenen Arbeits- oder Ausbildungsplatz mitbringen. Jetzt sind andere Maßnahmen sowohl von Arbeitgeber- als auch von Arbeitnehmerseite erforderlich, um sich die besten Jobangebote rauszupicken oder die besten Mitarbeiter für sein Unternehmen zu gewinnen. „The War of Talents“ hat schon längst begonnen.

 

Der Arbeitgeber muss die Fachkräfte an sein Unternehmen binden und ehrgeizige Facharbeiter können in ihrem Unternehmen Karriere machen. Allerdings müssen sie die richtigen Rahmenbedingungen bzw. Voraussetzungen schaffen, um das als bestmögliches Unternehmen ins Rennen zu gehen oder als bestmöglicher Kandidat den begehrten Job zu bekommen.

 

Quelle: Die Welt Onlineausgabe (Link erreichbar mit Klick auf die Grafik)
Quelle: Die Welt Onlineausgabe (Link erreichbar mit Klick auf die Grafik)

 

Wie „Die Welt“ und andere Zeitschriften berichteten, haben 17 Prozent aller Deutschen bereits innerlich gekündigt und machen 67 Prozent aller Deutschen nur „Dienst nach Vorschrift“. Die bestehenden deutschen Arbeitsgesetze begünstigen blau machen, Faulheit und bequemes Besitzstandsdenken.

 

Wer heute zu den verbleibenden 16 Prozent der Arbeitnehmer gehören will, die sich freiwillig für die Ziele ihrer Firma einsetzen oder sich als Selbstständiger mit einer neuen Geschäftsidee verwirklichen will, hat heute Super-Chancen. Ich weiß wovon ich spreche, denn ich habe mehr Projekte, als ich selbst schaffen kann.

 

Was hat das mit Affirmotionen zu tun? Affirmotionen ermöglichen es Dir, die notwendige innere Einstellung für Deine Karriere oder Dein selbstständiges Vorhaben zu bekommen. Das bedeutet für Affirmotionen, dass sie sowohl für Arbeitgeber, als auch für Arbeitnehmer sinnvoll sind.

 

Arbeitgeber:

 

Lieber Arbeitgeber, willst Du Deinen Arbeitnehmer in Deinem Unternehmen halten, musst Du sie an Dein Unternehmen binden. Und ganz ehrlich? Das funktioniert heute anders als vor 50 Jahren. Nix mehr mit „Zuckerbrot und Peitsche“, sondern nur noch mit Maßnahmen, die Deinem Arbeitnehmer Perspektiven schaffen. Statt dass er sich mit dämlichen Vorgesetzten, mobbenden Kollegen oder sinnbefreiten Arbeiten beschäftigen muss, solltest Du das Potenzial Deines Mitarbeiters erkennen, fördern und zum Wohle Deines Unternehmens einsetzen.

 

Um die Basis dafür zu schaffen, empfehle ich Dir die „Affirmotionen des Arbeitgebers!“

 

Arbeitnehmer:

 

Lieber Arbeitnehmer, noch nie war es so einfach wie heute, Karriere zu machen, sich zu verwirklichen und einen Traumjob zu bekommen. Die Globalisierung, das Internet und eine sich dramatisch wandelnde Arbeitswelt machen es möglich, heute völlig neue Jobs zu bekommen oder sogar selbst zu „erfinden“ - in jedem Fall flexibel zu sein. Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich bin seit 1997, also den Anfangsjahren der allgemeinen Internetentwicklung, als Internetunternehmer dabei und habe mein Geld seitdem mit verschiedenen Projekten ausschließlich mit oder durch das Internet verdient. Ich habe stets nach neuen Möglichkeiten Ausschau gehalten, sie wahrgenommen und wieder verworfen, bis ich das Richtige für mich gefunden habe.

 

Affirmationen haben mir dabei geholfen und Affirmotionen habe ich daraus gemacht. Und die möchte ich Dir jetzt selbst dringend ans Herz legen.

 

Nutzt die Kräfte, die in Euch Arbeitgebern und Arbeitnehmern stecken. Setzt Euch Ziele und erfüllt sie mit Hilfe von Affirmotionen und Ihr werdet sehen, auch Euer Leben wird sich grundlegend zum Guten ändern. „Wenn nicht passiert, was Ihr wollt, dann wird passieren, was besser ist!“ – mit Euch oder ohne Euch.