Affirmationen helfen!

 

Den ganzen Tag sprechen wir zu uns. Wir nennen das „Denken“! Meist sind es alltägliche Dinge, wie Du zum Beispiel nach dem Aufstehen denkst, dass Du gar keinen Bock auf Arbeit hast, dass es bis zum Wochenende noch ewig dauert und Du diese Woche nicht überleben wirst. Dein Chef ist ein Arschloch! Du denkst, was Du heute ins Büro anziehen wirst, obwohl Du drei Schränke voller „Nichts zum Anziehen“ hast und und und…. und da geht es auch schon los. Beim Zähne putzen siehst Du die Waage und denkst: „Sollte ich mich da gleich mal drauf stellen? Lieber nicht. Ich bin bestimmt fett geworden, so viel, wie ich gestern gegessen habe.“ Nach dem Besuch der Waage weißt Du, dass Du Dich dafür hasst, auf die Waage gegangen zu sein. Du fühlst Dich wie ein fetter Aal!

Dann stehst Du schon angefressen vor dem Schrank, hältst Dir eine Bluse, ein Hemd oder eine Jacke vor die Brust und denkst: „Wie Scheisse sehe ich denn darin aus? Ich bin ja total blass. Wie ein Zombie“ und legst das Kleidungsstück wieder zurück.

Auf dem Weg ins Büro schaust Du in die Fensterscheibe des Modegeschäfts und erkennst mit Schrecken, dass Deine Frisur nicht liegt, Du also blöde aussiehst (was sollen bloß die Kollegen denken...), und dass der Pullover in der Auslage viel zu teuer ist, als dass Du ihn Dir leisten könntest, denn Dein Konto ist gerade mal wieder gähnend leer und noch viel Monat am Ende des Geldes. Du gehst schnell weiter in ein amerikanisches Spezialitätenrestaurant, haust Dir einen Croissant mit Butter, Kochschinken und überbackenem Käse ins Gebälk und denkst mit einem vage werdenden Gedanken an die frühmorgentliche Waage, dass Du eigentlich lieber den Apfel hättest essen sollen, der Dich heute Morgen so einsam und traurig, weil schrumpelig, aus dem Obstkorb angesehen hat. So geht es den ganzen Tag munter weiter bis zum Abend. Die ganze Zeit bist Du unbewusst damit beschäftigt, Dich ständig irgendwie runter zu machen.

 

 Soll ich fortfahren? Lieber nicht, denn sonst ist Dein Tag schon jetzt gelaufen….

 

Aber genau so, wie Dich Deine trüben Gedanken mental langsam runterziehen, wird auch der Tag. Du weißt beim Aufstehen schon, dass er schrecklich wird und Du eigentlich liegen bleiben solltest. Soll doch der Chef mit dem gelben Zettel kuscheln. Alles dreht sich darum, wie lange Du dieses Leben noch aushalten wirst und es noch so ewig lange bis zum nächsten  Wochenende oder nächsten Urlaub ist….

 

Du musst etwas ändern, wenn sich etwas ändern soll.

 

Wenn Du immer dieselben trüben Gedanken hast, könnte es ja daran liegen, dass sie immer durch dieselben Ursachen zustande kommen. Wenn Du jeden Morgen nichts isst und eine Tasse Kaffee zur Zigarette zu Dir nimmst, brauchst Du Dich nicht zu wundern, wenn Dein Atem nach einem toten Fisch riecht und Du ihn selbst nicht riechen kannst. Und Du wunderst Dich, dass Dir Dein Partner keinen Kuss geben will?

Wenn Du jedoch keinen Partner hast, aber jeden Abend vor dem Fernseher sitzt und irgendeinen Trash in Deinem Hirn Platz nehmen lässt, brauchst Du Dich nicht zu wundern, wenn Du noch länger Single bleibst. Wenn Du aber meinst, dass Partner sowieso doof sind und Du deshalb auch keinen brauchst. Und wenn Du dann einen haben solltest, dann nicht mehr machen kannst, was Du willst, brauchst Du Dich nicht zu wundern, wenn es in Deinem Leben nie einen solchen geben wird.

 

Willst Du etwas, das Dich in Deinem Leben stört oder behindert, verändern, brauchst einen Masterplan, wie Du Deine täglichen negativen Gedanken (ob nun gerechtfertigt oder nicht) in positive Gedanken voller Lebensfreude, Optimismus und Zukunftsvisionen umwandeln kannst, wie Du Lust auf frühes Aufstehen und auch auf Deine Arbeit bekommst. Du musst lernen, Dich selbst leiden zu können, Deine Stimme, Deinen Körper und Dein Ich so zu nehmen, wie es ist. Wenn Dich dabei etwas stört, musst Du es nicht verdammen, sondern festzustellen, dass es so ist und Dich behutsam dorthin zu bringen, wohin Du Dich selbst haben wills.

 

Wenn Du Dir mit demselben Eifer, wie Du Dich täglich runtermachst, positive, erfreuliche und gute Gedanken „einredest“, dann wirst Du Dich ganz schnell auf der Schnellstraße zum Glück wiederfinden. Wenn Du andere Ergebnisse erzielen willst, musst Du andere Glaubenssätze verwenden als bisher.

 

Diese Glaubenssätze nennt man „Affirmationen“ und sind ein hervorragendes Mittel, seine Gedanken und Gefühle („Emotionen“) zu ordnen und in eine gewünschte Richtung zu bringen.  Weil sich die Glaubenssätze auf die Gefühlswelt auswirken, habe ich dafür den Begriff „Affirmotionen“ geschaffen, also eine Wortverbindung aus „Affirmationen“ und „Emotionen“.

 

Affirmotionen wirken im Hirn im lymbischen System, wo auch die Belohnungsreize angesiedelt sind. Da jeder Mensch auf andere Belohnungen reagiert, musst Du Dir natürlich selbst darüber im Klaren sein, womit Du Dich für positive Gedanken belohnst, was Dir also als erstrebenswertes Ziel gilt.

 

Mit der Anwendung der richtigen Affirmationen erreichst Du eine Veränderung Deiner negativen Gedanken hin zu positiven Gedanken. Und weil sich alles im Unterbewusstsein abspielt, bekommt Dein Bewusstsein nicht viel von den Veränderungen mit. Dem Bewusstsein ist es eher peinlich, welchen „akustischen Müll“ über Erfolg, guter Laune, klarem Trinkwasser und leckeren Äpfeln Du Dir da eigentlich einredest und kommt möglicherweise auf die fatale Idee, diese neuen Glaubenssätze abzulehnen. Deshalb gibt es Glaubenssätze auch ohne hörbare Lautstärke, obwohl sie durch das Ohr gehen und in gleicher Weise wirken, als ob man sie im Bewusstsein hört. Man nennt sie „Silent Subliminals“ und haben den Vorteil, dass man sie über Kopfhörer oder auch Lautsprecher rund um die Uhr „hören“ kann, ohne sie bewusst über die Ohren wahrzunehmen. Technisch werden normale mp3-Dateien in einem Frequenzbereich von 25 Hertz abgespielt, die unser menschliches Ohr nicht mehr wahrnehmen kann. Da es sich aber dennoch um Schallwellen handelt, die unser Ohr erreichen, gehen diese Signale durch unser Ohr hindurch direkt ins Unterbewusstsein. Um Missbrauch zu vermeiden, sollte man daher auch genau prüfen, welche Informationen man über Silent Subliminals aufnehmen will.