Das Robinson-Crusoe-Prinzip!

Das Robinson-Prinzip ist eine Metapher für Überleben und Erfolg. Nimmt man die Geschichte von Robinson Crusoe, dann nutzen wir seine Erfahrungen und setzen sie für unser Leben um.

So funktioniert das Robinson-Crusoe-Prinzip!

Hast Du überhaupt schon mal etwas vom „Robinson-Crusoe-Prinzip“ gehört?

 

Nein? Dann wirst Du jetzt etwas sehr Interessantes erfahren. Dazu brauche ich nur einige Minuten Deiner knappen Zeit. Aber glaube mir, sie ist gut investiert.

 

Also: Robinson Crusoe strandete auf einer einsamen Insel. Und weil er nur sein nacktes Leben gerettet hatte, musste er mühevoll für seinen Lebensunterhalt sorgen.

 

Er machte sich also an die Arbeit, um sich etwas Essbares zu beschaffen. Aber das war nicht so einfach, nur mit nackten Händen. Somit war er den ganzen Tag damit beschäftigt, entweder ein Stück Wild zu erlegen oder einen Fisch zu fangen.

 

Und obwohl er sich den ganzen Tag bemüht und gejagt hat, war es eher Zufall, ob er satt wurde oder hungrig am Strand schlafen musste.

 

Während der Jagd oder beim Fischen hatte er überhaupt keine Zeit über irgendetwas anderes nachzudenken, weil er sich total auf seine Essensbeschaffung und damit auf sein Überleben konzentrieren musste.

 

Und am Abend war er natürlich so kaputt, dass er sofort eingeschlafen ist, bis es am folgenden Morgen wieder so weiterging, wie an den vorangegangenen Tagen.

 

Und so ging es wochenlang, bis Robinson merkte, dass er so nicht weiterkommt.

 

Irgendwann sagte er sich:

 

„Wenn ich so weitermache und an meiner Jagdmethode nichts ändere, gehe ich vor die Hunde. Wenn ich nur von der Hand in den Mund lebe und mir nur das tägliche Essen „verdienen“ kann, dann darf in meinem Leben aber absolut nichts schiefgehen. Außerdem muss ich früh sterben, denn ohne einen Plan habe ich im Alter nichts zu essen, wenn ich nicht mehr selbst jagen kann.“

 

Und dann fasste er einen Entschluss:

 

„Wenn ich mir einen ganzen Tag lang die Zeit nähme, um eine Angel zu bauen, könnte sie mir einen Fisch fangen und ich könnte während dieser Zeit etwas Anderes machen.“

 

Also akzeptierte er einen Tag lang Hunger und baute sich eine Angel. Am nächsten Tag hatte er seine Angel, die ihm auch schnell einen Fisch fing.

 

Während er mit dem Fisch seinen Hunger stillte, dachte er intensiv darüber nach, welche Arbeiten jetzt wohl am Dringlichsten und am Wichtigsten seien, und kam zu einem Ergebnis: Er bräuchte einen Bogen und einige Pfeile, um damit Wild jagen zu können.“

 

Robinson aß zwar gerne Fisch, aber bestimmt nicht jeden Tag. Viel mehr liebte er Fleisch. Aber Wild konnte er nur mit Pfeil und Bogen erlegen.

 

(An alle Veganer unter den Lesern: Mit Tofu funktioniert dieses Beispiel leider nicht.)

 

Der Bogen nahm vor seinem geistigen Auge Gestalt an und ebenso die Pfeile. Dann suchte er seine Umgebung nach geeignetem Material ab und wurde an mehreren Stellen fündig. Als seine Jagdgeräte fertig waren, machte er sich sofort auf den Weg, um Wild zu erlegen. Doch leider war er so ungeübt, dass er seine Pfeile verschoss und im Dschungel nicht mehr wiederfand.

 

Unverrichteter Dinge ging er wieder zu seinem Feuer. Glücklicherweise hing dann wenigstens ein Fisch an der Angel, so dass er keinen Hunger mehr hatte – seinen Wunsch nach Wild hatte er aber auch nicht befriedigen können.

 

Am nächsten Morgen machte er sich wieder an die Arbeit und schnitzte einige neue Pfeile. Außerdem besorgte er sich einige Weidenruten und viel Seetang, um sich eine Zielscheibe zu bauen, auf die er dann zur Übung schießen wollte. Nochmal wollte er keine Pfeile unnütz verschießen, weil er von Pfeil und Bogen keine Ahnung hatte.

 

Nach einigen erfolgreichen Übungen ging er wieder auf die Jagd und brachte einen Hasen mit ins Lager, den er dann briet und genüsslich verzehrte.

 

Gemeinsam mit Angel und Bogen konnte er nun seinen Hunger stillen und damit beginnen, sich eine Hütte, eine Hängematte und einiges mehr zu bauen, was sein Leben angenehmer machen würde. Denn es war absehbar, dass es länger dauern würde, bis ein rettendes Schiff in die Nähe käme, denn die Insel befand sich weitab von jeglicher Schiffsroute.

 

Als er nun auch damit fertig war und auf seiner Insel mit dem azurblauen Wasser direkt am Palmen bewachsenen Sandstrand seine prachtvolle Hütte bewohnte und des Nachts in der Hängematte liegend und schaukelnd den Himmel beobachtete, kam ihm der Gedanke, dass er immer nur eine bestimmte Fischart fing und er jetzt einen anderen Fisch zum Essen haben wollte.

Aus seinen Erfahrungen wusste er, dass einige Fischarten viel schmackhafter waren und viel weniger Gräten hatten, als die Fische, die er bisher gefangen hatte. Also beobachtete er die begehrten Fische und bemerkte, dass sie eine bestimmte Garnelenart bevorzugten. Diese Garnelen waren leicht zu beschaffen und an den Haken zu hängen.

 

Bereits am nächsten Tag hatte er den begehrten Fisch gefangen und das Lagerfeuer prasselte unter ihm, während Robinson den Holzstab drehte, damit er rundherum wunderbar knusprig und gar wurde.

 

Doch dann kam Freitag...

Nach dem Mittagessen machte Robinson erst einmal eine Pause, legte sich in die Hängematte und döste so vor sich hin.

 

Plötzlich fiel ihm ein, dass er sich ja eine Kühlkammer bauen und Fisch sowie Wild darin kühl lagern und damit haltbarer machen könnte. Es war Donnerstag und am Freitag wollte er sogleich mit dem Bau beginnen.

Doch dann kam Freitag und unsere Geschichte endet an dieser Stelle.

 

Botschaft 1: Du bist für Deine eigenen Entscheidungen selbst verantwortlich.

Robinson Crusoe ist (zunächst) allein auf der Insel und muss selbst für sein Überleben sorgen. Seine Entscheidungen haben also einen direkten Einfluss auf sein Überleben. Trifft er falsche Entscheidungen, verhungert er oder er bekommt nicht das Richtige zu Essen.

 

Fazit:

 

Du bist für Deine Entscheidungen selbst verantwortlich und kein anderer Mensch auf dieser Welt. Deine Eltern, denen Du vielleicht Vorwürfe machst, waren mit Dir höchst erfolgreich: Sie haben nämlich dafür gesorgt, dass Du überlebt hast, sonst könntest Du meinen Text gar nicht lesen.

Ach ja – „lesen“…. Auch Deine Lehrer sind nicht für (vermeintlich) verkorkstes Leben verantwortlich, denn sie haben Dir Schreiben, Lesen, Rechnen und einiges mehr beigebracht.

 

Alle waren nur damit beschäftigt, Dich zu einem Menschen zu formen, der seine eigene Verantwortung erkennt und sie wahrnimmt. Nimm sie jetzt endlich wahr.

 

 

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Botschaft 2: Konsumverzicht

 

Robinson konnte jeden Tag nur einen Fisch fangen und brauchte dafür einen ganzen Tag. Für anderes hatte er keine Zeit, wollte er nicht hungern. Damit Robinson eine Angel bauen konnte, musste er aber einen Tag hungern.

 

Fazit:

 

Wenn Du das Geld, das Du verdienst, immer vollständig ausgibst, dann wirst Du jeden Tag auf’s Neue mit Geld verdienen beginnen und Dir niemals den Luxus leisten können, Dich in der karibischen Hängematte ausruhen zu können.

Konsumverzicht nennt man das und über die Folgen und die Vorteile informiere ich Dich gerne im Laufe der Zeit über meinen Newsletter

 

Botschaft 3: Stück für Stück vorwärtskommen

Als Robinson von Fisch die Nase voll hatte, suchte er nach Möglichkeiten, wie er Wild erlegen konnte und baute sich einen Bogen und einige Pfeile, während ihm die Angel einen Fisch fing. Als er seine neuen Waffen fertiggestellt hatte und damit erstmalig zur Jagd ging, verschoss er seine Pfeile und musste sich neue schnitzen.

Diesmal klüger geworden, übte er mit seinen Pfeilen an einer Zielscheibe und ging erst wieder zur Jagd, als er im Umgang mit der Waffe sicherer geworden war.

 

Fazit:

 

Wenn Du eine Erkenntnis- oder Wissensstufe erreicht hast, dann folgt automatisch der Wunsch nach der nächsten. Das Universum ist darauf ausgelegt, eine perfekte Spezies noch besser zu machen. So ist auch der Mensch ausgelegt.

Hat er etwas erreicht und gefestigt, kommt das nächste Ziel. Erst wenn die Zeit für etwas reif ist und man genügend Ausbildung hinter sich hat, folgt der nächste sichere Schritt. Also nichts überstürzen und geduldig warten, bis die Zeit reif ist.

 

Botschaft 4: Beginne mit dem ersten kleinen Schritt.

Nachdem Robinson seinen Fisch erst mit der Hand und dann mit der Angel gefangen hatte, folgte der Wunsch nach Pfeil und Bogen, um größere Tiere erlegen zu können. Als auch Pfeil und Bogen fertig waren und ihm Fleisch für mehrere Tage verschafft hat, konnte er sich an sein Haus am Meer mit Hängematte und Blick in den Sternenhimmel bauen.

 

Fazit:

 

Jedes verfolgte und erreichte Ziel birgt das nächste, höherwertige Ziel in sich. Alles baut aufeinander auf und endet erst dann, wenn Du keine weiteren Ziele mehr verfolgst.

 

Du kannst also zwar damit beginnen, Dir das letzte, größte Ziel zu stecken. Jedoch ist es umso schwieriger, es zu erreichen, je größer Du es Dir gesteckt hast. Wirklichen Erfolg wirst Du haben, wenn Du Dir Deine großen Ziele in schnell erreichbare kleine Teil-Ziele packst und diese Dir dann Dein Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein stärken.

„Auch ein Weg von Tausend Meilen fängt mit dem ersten Schritt an!“ wissen die klugen Chinesen. Sei Du auch klug.

 

Botschaft 5: Nehme Dir Zeit zum Nachdenken

Zu Beginn hatte Robinson für nichts anderes Zeit, als die Jagd auf einen einzigen Fisch. Danach nutzte er die freigewordene Zeit, um sich einen Bogen und Pfeile zu bauen.

War dies erledigt, setzte er sich hin und überlegte, was jetzt dringend und wichtig war, um herauszufinden, was jetzt am Dringlichsten und Wichtigsten sei und begann, sich seine Hütte zu bauen, die ihm Schutz bot.

 

Fazit:

 

Wenn es an der Zeit ist, nehme Dir die Muße und denke nach. Nehme Dir die Zeit ohne schlechtes Gewissen zu haben und ohne irgendwelche Termine, für die Du ständig auf die Uhr gucken musst. Auch das Smartphone bleibt aus und der Fernseher sowieso.

 

Jetzt musst Du nur noch unterscheiden, ob Du grübelst oder an einer Problemlösung arbeitest. Dafür wirst Du über meine Newsletter reichlich Informationen und Gelegenheit bekommen, Dich mit den dringendsten und wichtigsten Dingen Deines Lebens zu beschäftigen.

 

Botschaft 6: Nicht alles ist erstrebenswert

 

Robinson befand sich auf einer Insel mit azurblauem Wasser direkt am Palmen bewachsenen Sandstrand. In seiner prachtvollen Hütte lag er des Nachts schaukelnd in seiner Hängematte beobachtete den Nachthimmel mit seinen Myriaden von Sternen.

 

Fazit:

 

Ja, danach suchen wir in allen Urlaubskatalogen und hoffen auf ein Schnäppchen. Die wenigsten von uns können überhaupt nur auf diese Weise Urlaub machen, geschweige denn, so leben. Robinson würde eine Menge dafür geben, jetzt im kalten Norddeutschland zu sein und nach Hause fahren zu können. Er ist im Paradies gefangen.

 

Bei Deinen Luxusträumen denke auch stets daran, dass er Dich zum Slaven machen könnte. Nicht umsonst sind mehr als 75 Prozent aller Lottogewinner ärmer als zuvor, wenn Sie den Lottogewinn unter die Leute gebracht haben.