What you focus on, grows!

Es gibt im deutschen keinen besseren, prägnanteren und knackigeren Ausdruck für diesen Satz. Übersetzt heiß er etwa: „Worauf Du Deinen Focus legst, wird wachsen!“ Klingt mir aber irgendwie komisch…

 

 

Vielleicht trifft es ein Wort von Marion Zimmer Bradley zutreffender:

 

Bedenke gut, was Du Dir wünschst, es könnte wahr werden!

 

 

 

Oder auch das Lied der Musikerin Jeanine Vahldiek in ihrem Lied „Was man so sagt“:

 

 

„Doch nur wenn wir das Wissen auch anwenden,
hab‘n wir unser Leben in den eigenen Händen,
wenn Du weißt, was es ist, das Du willst,
konzentrier Dich nicht auf das, was Du nicht willst
und sag genau, was Du willst
Was wir sagen wird das, was wir erfahren
Hör dir genau zu, das, was du sagtest…..

 

 

Wie auch immer, Du wirst in jedem Fall feststellen, dass Dir das, was Deine Aufmerksamkeit an sich zieht, Energie abzapft. Sei es emotionale Energie, geistige Energie oder körperliche Energie. Welche dieser Art Energie bei Dir abgezapft wird, kannst Du nicht beeinflussen.

 

Derjenige, der drückende Schulden hatte, kann ein Lied davon singen, wie sehr die Gedanken an den nächsten Zahltermin Energie absaugt. Oder negativ denkende Menschen um Dich herum ein echter Energiesauger sind. Auch die täglichen Schlagzeilen in der Zeitung oder den Fernsehnachrichten saugen Energien ab.

 

 

Wenn Du Dich also auf etwas konzentrierst, was in Deinen Gedanken immer größer wird, dann können es doch bestimmt auch gute Gedanken an positive Dinge sein, oder?

 

 

Ich kann häufig nachts sehr schlecht schlafen – insbesondere, wenn ich selbst ein Problem zu lösen habe. Dann wache ich meist gegen 3:00 Uhr auf und fange an zu grübeln. Nach wenigen Minuten weiß ich, dass ich sowieso nicht mehr schlafen kann und mache das Licht an. Dann nehme mir eines meiner Bücher oder Zeitschriften vor, die stets um mein Bett herum liegen und lese etwas Positives. Niemals lese ich Krimis oder mache den Fernseher (im Wohnzimmer) an.

 

 

Manchmal denke ich auch über eines meiner unvollendeten Projekte nach und hoffe, dass mir der ultimative Gedanke, ich brillante Idee kommt. Häufig kam er dann auch und ich habe mir gedacht, dass es doch phantastisch ist, wenn ich mich mit Dingen beschäftige, die mich wieder ein Stück vorwärts bringen.

 

 

Meine Mutter klagte eine Zeitlang über jeden und alles. Richtig negativ waren ihre Worte und sie war nicht sehr glücklich. Außerdem zog sie alles Negative an sich, was man sich nur vorstellen konnte: Die Menschen um sie herum wollten sie ausnutzen, im Supermarkt gab man ihr ständig minderwertige Ware oder sie sollte einen höheren Preis für eine Ware zahlen, als er ausgezeichnet worden war.

 

Schon wenn sie in den Supermarkt ging, wusste sie, dass sie wieder an irgendeiner Stelle benachteiligt werden sollte – und mit einer solchen Erwartungshaltung ging sie auch in den Supermarkt und wunderte sich, dass die Bedienungen und Kassiererinnen ihr gegenüber stets unfreundlich waren.

 

 

Wir gingen der Sache auf den Grund und versuchten herauszufinden, warum es so war. Dabei kamen wir auf einen interessanten Aspekt: Meine Mutter hatte im Bett stets den Fernseher an. Meistens bei bestimmten Privatsendern, deren Nachrichten gerne auf Sensationen aufgebaut waren. Meistens schlief sie dabei ein und wachte irgendwann in der Nacht auf, machte den Fernseher aus und schlief weiter.

 

 

Fakt ist, dass nur das Bewusstsein schläft und niemals das Unterbewusstsein. Sonst könnte das Herz nicht mehr schlagen und man würde zu atmen vergessen.

Die Verdauung funktioniert normal und man schwitzt, die Haare wachsen nachts ebenso wie tags und so weiter. Werden die Katastrophenmeldungen und die Berichte über Mord und Totschlag ohne Einschaltung des Bewusstseins, das heißt, ohne die regelnde Wahrnehmung und ungefiltert aufgenommen, bekommt man im Laufe der Zeit das Gefühl, als ob die Welt nur noch schlecht wäre.

Dass es Nachrichten oder Filme sind, die sie nichts angehen, bemerkt man dabei nicht, denn es werden innere Schubladen gefüllt, ohne dass man einen Einfluss darauf hat, wie der Inhalt aussieht.

 

 

Nachdem wir also den Fernseher aus dem Schlafzimmer entfernt hatten, wurde ihre Gefühlslage langsam wieder normal. Auch bemühte sie sich, auf dem Weg zum Supermarkt an positive Dinge zu denken, also ihren Focus auf „positiv“ zu lenken und am Eingang ein freundliches Gesicht zu machen. Der Umgang in diesem Supermarkt wurde dann im Laufe der Zeit immer besser.

 

Ich habe dann einen eigenen Weg gefunden, mit dieser Problematik klar zu kommen. Ich habe mir positive Affirmationen aufgeschrieben, also Glaubenssätze, die für mich absolut positiven Inhalt haben. Es waren rund fünf DIN A4-Seiten voll. Zunächst habe ich sie mit morgens und abends laut vorgelesen.

 

 

Unmittelbar morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem zu Bett gehen, ist das Bewusstsein noch bzw. schon ziemlich unaufgeweckt. Dann ist auch das Bewusstsein nicht so sehr damit beschäftigt, alles in Zweifel zu ziehen oder zu negieren.

 

 

Wenn diese positiven Affirmationen (so nennt man die Glaubenssätze auch) jeden Tag mehrmals laut liest, werden sie irgendwann in das Unterbewusstsein übernommen und dort in die „richtige“ Schublade gelegt.

 

 

Mindestens 30 Tage sollte man die Affirmationen vorsprechen, dann sollten sich positive Ereignisse eingestellt haben.

 

 

Es geht auch noch intensive, nämlich mit Affirmotionen. Das sind Affirmationen plus Emotionen, aus denen eben Affirmotionen werden. Die Technik dazu sind so genannte „Silent Subliminals“. Dabei werden die (bekannten) Affirmationen als MP3-Datei aufgezeichnet, also normal gesprochen, und anschließend in einen Frequenzbereich von 25 KHz umgewandelt.

 

Das Besondere dabei ist, dass dieser Bereich für das bewusste menschliche Ohr nicht gehört werden können – wohl aber in den Bereichen, die man nicht mehr bewusst wahrnehmen kann.

 

Auf diese Weise werden die gewünschten Informationen direkt ins Unterbewusstsein gelenkt, ohne dass das Bewusstsein die Affirmationen ablehnen.

 

 

Auf diese Weise habe ich die Affirmotionen rund sechs Wochen lang „unhörbar gehört“ und mich hat ein immer intensiveres Gefühl der Freude und des Selbstbewusstseins übermannt. Ich kam mit Problemlösungen immer schneller voran, machte mir nicht mehr Angst um alles Unbekannte, was noch auf mich zukommen könnte und lebte ein sehr zufriedenes und glückliches Leben.

 

 

So etwas kannte ich vorher überhaupt nicht. Im Gegenteil, denn Grübeln war mein Denksport für die Nacht. Das ist jetzt vorbei und ich kann meine Gedankenkraft auf Dinge lenken, die mich vorwärts bringen.